Sexuell explizite Inhalte sind im digitalen Raum allgegenwärtig. Jugendliche werden, sowohl absichtlich als auch unfreiwillig, mit pornografischen Inhalten konfrontiert. Für manche ist das Schauen von Pornos ein normaler Teil ihrer Sexualität, andere sind von dem Gesehenen irritiert oder verunsichert. Immerhin spiegeln Pornos eine Form von Sexualität wider, die meist losgekoppelt ist von Themen wie Beziehung, Gleichstellung, Verhütung oder Konsens. Dadurch können Erwartungen entstehen, die Druck machen und manche Jugendliche fragen sich vielleicht, ob sie ihre Sexualität auch so leben müssen. Sprich: Ist das alles „normal“ und/oder „echt“?
2026 greift das Projekt neue Herausforderungen sexualbezogener KI-Nutzung auf: Deep Faking, KI-generierte Pornografie, Aufklärung über KI etc. Jugendliche brauchen Hilfe und Unterstützung in der Einordnung und Nutzung von KI-Technologien, v. a. wenn sie im Kontext sensibler Bereiche wie Sexualität stattfinden. Das Projekt zielt auf eine pädagogische Prävention, die verdeutlicht, dass das Anfertigen & Verbreiten nicht-konsensueller KI-generierter intimer Bilder eine Form der sexuellen Gewaltausübung darstellt.